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Gabi Rolland und Rainer Stickelberger Gäste im Elternhaus

Gabi Rolland zum Besuch im Elternhaus
Die Diagnose Krebs bei Kindern und Jugendlichen stellt die gesamte Familie vor große Herausforderungen. Unterstützung erfahren Betroffene beim Förderverein krebskranke Kinder e.V. Freiburg. Auf seine Einladung hin besuchte Gabi Rolland gemeinsam mit ihrem Fraktionskollegen Rainer Stickelberger aus Lörrach das „Elternhaus“ des Vereins. In dem ausschließlich über Spenden finanzierten Elternhaus in unmittelbarer Kliniknähe erfahren alle Schwerkranken der Kinderklinik Freiburg und ihre Familien eine ganzheitliche Hilfe und Unterstützung. In erster Linie profitieren davon Familien aus dem unmittelbaren Einzugsbereich der Freiburger Klinik. Stickelberger und Rolland waren bei ihrer Führung durch das Elternhaus tief beeindruckt von der dort geleisteten umfassenden Unterstützung, die beispielsweise auch eine Betreuung im Geschwisterkindergarten einschließt. Der Verein, so erfuhren Rolland und Stickelberger, arbeitet bereits seit 35 Jahren auf rein ehrenamtlicher Basis. Rund 50 Millionen Euro an Spendengeldern hat er schon in das Elternhaus, aber auch in die Kinderklinik Freiburg und die klinische Forschung investiert. Zwei Fragestellungen, mit denen sich der Verein derzeit vorrangig beschäftigt, sind eine neuartige Behandlungstherapie und der Bau eines neuen Elternhaues, das im Zuge der neuen Kinderklinik entstehen soll. „Aktuell setzen wir uns dafür ein, dass in Freiburg auch eine neue medizintechnische Behandlungsform, die Protonentherapie, eingesetzt werden kann. Sie ermöglicht insbesondere bei Kindern mit Hirntumoren eine erfolgreichere Behandlung und kann vor allem schwerste Spätfolgen ersparen“, erläuterte Vereinsvorstand Bernd Rendler. Die Medizintechnik bietet inzwischen kleinere, kompakte Anlagen mit vergleichbarer Wirkungsweise für ca. 30 Mio. Euro an. Obwohl eine den Landeshaushalt entlastende Finanzierung über ein Leasingmodell angewandt werden könnte, scheiterte die Realisierung bislang im Aufsichtsrat des Universitätsklinikums Freiburg am Veto der Vertreter des Ministeriums. Rolland und Stickelberger sagten ihre Unterstützung zu. Sie werden das Anliegen bei den anstehenden Haushaltsberatungen einbringen. Professor Charlotte Niemeyer, ärztliche Direktorin der Freiburger Kinderklinik, stellte das Projekt „Kinderonkologie im badischen Raum“ (Kobra) vor. Mit Kobra wird in Baden-Württemberg erstmals der Versuch unternommen, eine ganzheitliche Versorgungsstruktur für krebskranke Kinder zu etablieren. Zu diesem Zweck sollen regionale Kliniken für die wohnortnahe Versorgung von krebserkrankten Kindern qualifiziert werden. Unter der Federführung des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin der Universitätsklinik Freiburg sind elf Einrichtungen in Baden daran beteiligt. Der Förderverein für krebskranke Kinder Freiburg stellt in seinem Elternhaus die Räume zur Verfügung.

Rainer Stickelberger zum Besuch beim Förderverein
Die Diagnose Krebs bei Kindern und Jugendlichen stellt die gesamte Familie auf den Kopf. Unterstützung erfahren die Kreiskliniken Lörrach wie auch betroffene Familien aus dem Kreis beim Förderverein krebskranke Kinder e.V. Freiburg. Nun braucht der Verein selber Hilfe. Auf seine Einladung hin besuchte daher der SPD-Landtagsabgeordnete Rainer Stickelberger gemeinsam mit seiner Fraktionskollegin Gabi Rolland aus Freiburg das „Elternhaus“ des Vereins. Die SPD-Landtagsabgeordneten sagten ihre Unterstützung zu. In dem ausschließlich über Spenden finanzierten Elternhaus in unmittelbarer Kliniknähe erfahren alle Schwerstkranken der Kinderklinik Freiburg und ihre Familien eine ganzheitliche Hilfe und Unterstützung. Allein aus dem Kreis Lörrach hat der Verein in den letzten fünf Jahren über 250 Übernachtungen registriert. Über das Projekt „KOBRA“, ein Netzwerk zur Qualifizierung regionaler Kliniken für die wohnortnahe Versorgung, profitieren auch die Kreiskliniken Lörrach von der Arbeit des Vereins. Dieses in Baden-Württemberg bislang einzigartige Projekt wurde von der ärztlichen Direktorin der Kinder-und Jugendonokologie der Uniklinik, Prof. Dr. Charlotte Niemeyer, entwickelt und wird vom Verein unterstützt. Stickelberger und Rolland zeigten sich bei Ihrer Führung durch das Elternhaus denn auch tief beeindruckt von der dort geleisteten ganzheitlichen Unterstützung wie auch vom Projekt „KOBRA“. Der Verein, so erfuhren Stickelberger und Rolland, arbeitet bereits seit 35 Jahren auf absolut ehrenamtlicher Basis. Rund 50 Millionen Euro an Spendengelder hat er schon in das Elternhaus, aber auch in die Kinder-Klinik Freiburg und die klinische Forschung investiert. „Aktuell setzen wir uns dafür ein, dass in Freiburg auch eine neue medizintechnische Behandlungsform, die Protonentherapie, eingesetzt werden kann. Sie ermöglicht insbesondere bei Kindern mit Hirntumoren eine erfolgreichere Behandlung und kann vor allem schwerste Spätfolgen ersparen“, erläuterte Vereinsvorsitzender Bernd Rendler. Trotz des knappen Finanzrahmen des Klinikums habe man über ein Leasingmodell eine haushaltsverträgliche Lösung gefunden. Doch die Realisierung scheiterte bislang im Aufsichtsrat auch am Veto des Grünen-Wissenschaftsministeriums. Stickelberger und Rolland sagten nun ihre Unterstützung zu.
spd elternhaus